StartseiteLymphnetz Heinsberg(unbenannt)

Lymphnetz Heinsberg:

Praxen mit Lymphtherapie

Lymphtherapie am Krankenhaus

Sanitätshäuser

Verordnung / Korrekte MLD

Hintergrundinformationen

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum


Ärztlicher Koordinator des Lymphnetzwerkes:

Dr. J. Legewie
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Naturheilverfahren, Lymphologie
Buscher Str. 33
41836 Hückelhoven
Tel: 02433 - 959155
Fax: 02433 - 959156
eMail: » info@frauenarzt-ratheim.de
Homepage: » www.frauenarzt-ratheim.de


Termine


Das nächste Treffen unseres Lymphnetzes findet am Dienstag, den 8. Mai 2012, um 19.00 Uhr im Kreishaus Heinsberg statt.


Therapeutentreffen des Netzwerkes (Mai 2011)

Das Lymphnetzwerk im Kreis Heinsberg erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In der „Burg“ Hückelhoven konnte der ärztliche Koordinator, Herr Dr. Jürgen Legewie, 35 Lymphdrainage-therapeuten zu dem jährlich stattfindenden Treffen begrüßen. Neben der Schulung der Therapeuten diente das Treffen dem Erfahrungsaustausch unter den im Netzwerk organisierten Physiotherapiepraxen.

Das Sanitätshaus Jansen führte den Therapeuten zu Beginn der Veranstaltung neue Modelle der BH-Kompressionsversorgung und mögliche An- und Ausziehhilfen für Arm- und Beinstrümpfe anschaulich vor. Es wurde aufgezeigt, wie ein nahtloser Übergang zwischen der Therapiephase „Bandagierung“ hin zur Phase „Bestrumpfung“ erfolgen kann. Hierfür ist eine gute Abstimmung zwischen der Physiotherapiepraxis, dem verordnendem Arzt und dem Sanitätshaus unerlässlich.

Die Therapeuten erhielten zudem Informationen über notwendige Genehmigungsverfahren, die seitens der Sanitätshäuser bei den Krankenkassen beantragt werden müssen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten Frau Anne Stassen und Frau Ira Weingarten von der Lymphologischen Abteilung des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz den Behandlungsaufbau bei dem Krankheitsbild Lipo-Lymphödem vor. Weiter wurde die Lymphdrainagebehandlung während der Chemotherapie und der Strahlentherapie erläutert.

In dem abschließenden praktischen Übungsblock wurde das Anlegen eines lymphologischen Kompressionsverbandes am Bein geübt. (Der » Originalartikel in der Heinsberger Zeitung vom 02.12.2011)

Die teilnehmenden Praxen:

Aus Hückelhoven:   Physiotherapie Rachfahl
Physiotherapie Hellmich
Physiotherapie Jansen  
Aus Wassenberg:  Physio-Vision 
Aus Heinsberg:  Physiotherapie Vossenkaul
Physiotherapie Gottschalk
Physiotherapie Meuvis
Pysiotherapie Verschure
Krankenhaus Heinsberg 
Aus Erkelenz:  Physiotherapie de Hoop
Krankenhaus Erkelenz 
Aus Wegberg:  Physio Plan 
Aus Waldfeucht:  Physiotherapie Zaunbrecher 
Aus Übach-Palenberg:   Physio-Balance  
Aus Gangelt:   Physiotherapie Beiten und Heinen
Physiotherapie Wemrich
Gangelter Einrichtung  
Aus Baesweiler:   Physiotherapie Gebauer  
Aus Herzogenrath:   Physiotherapie Heinrichs  

» Ankündigung der Fortbildung in der Heinsberger Zeitung vom 11.10.11.


Versorgung verbessert

In dem » Artikel [67 KB] der Heinsberger Zeitung vom 09.06.2011 wird über unser Treffen des Lymphnetzwerkes berichtet, das im Mai 2011 statt fand.


Artikel in der Zeitschrift MTD (Februar 2011)

In der Zeitschrift "Medizin-Technischer Dialog" erschien im Februar 2011 ein Interview mit Frau Saskia Gilbert und Herrn Markus van Helden vom Sanitätshaus Jansen, in dem über unser Netzwerk berichtet wird.
» Vernetzte Strukturen haben Charme [156 KB]


Therapeutentreffen des Netzwerkes (Mai 2010)

Am 06.11.2010 fand im Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz eine Fortbildung des Netzwerkes Lymphologie im Kreis Heinsberg mit dem Thema: „Lymphologischer Kompressionsverband“ statt.
Hier wurde das Anlegen eines Armverbandes zur Entstauung eines Lymphödems vertiefend geübt. Lymphödeme sind Gewebewasseransammlungen und können u.a. als Folge einer Brustkrebsbehandlung auftreten.

Das Netzwerk Lymphologie im Kreis Heinsberg wurde vor zwei Jahren gegründet. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Gynäkologen, Physiotherapeuten, Krankenhäusern und Sanitätshäusern, um gemeinsam die Qualität der Versorgung von Lymphödempatienten im Kreis Heinsberg zu verbessern und die Kommunikation untereinander zu fördern. Dazu finden regelmäßige Treffen und Fortbildungsveranstaltungen statt, die Grundlage für die Netzwerkmitgliedschaft sind.

An der Fortbildung nahmen 28 Physiotherapeuten der im Netzwerk organisierten Praxen teil.

Aus Hückelhoven:   Physiotherapie Linke
Physiotherapie Rachfahl
Physiotherapie Hellmich
Physiotherapie Jansen 
Aus Wassenberg:  Physio-Vision 
Aus Heinsberg:  Physiotherapie Vossenkaul
Physiotherapie Gottschalk
Physiotherapie Meuvis  
Aus Erkelenz:  Physiotherapie de Hoop 
Aus Wegberg:  Physio Plan 
Aus Waldfeucht:  Physiotherapie Zaunbrecher 
Aus Übach-Palenberg:   Physiotherapie Schmelzer
Physio-Balance  
Aus Baesweiler:  Physiotherapie Gebauer  
Aus Herzogenrath:  Physiotherapie Irmisch 


Therapeutenliste

Im Folgenden werden die Therapeuten nach Städten sortiert aufgelistet, die sich im Lymphnetzwerk engagieren und die Qualitätskriterien erfüllen.


» 41812 Erkelenz
» 41836 Hückelhoven
» 41844 Wegberg
» 41849 Wassenberg
» 52511 Geilenkirchen
» 52525 Heinsberg
» 52525 Waldfeucht - Haaren
» 52531 Übach-Palenberg
» 52538 Gangelt
» Therapeuten außerhalb des Kreises Heinsberg
(Herzogenrath, Baesweiler)


Stufenschema

Stufe 1: Vorbeugung eines Lymphödems
-
Frühzeitige MLD postoperativ durch stationär tätige Lymphtherapeuten
- Dokumentation im Basisbogen und Fotodokumentation
- Weitere Therapieverordnung durch niedergelassenen Gynäkologen
- Weiterbehandlung durch ambulanten Lymphtherapeuten (Netzwerkliste, wohnortnah)

Stufe 2: Nachsorge und Therapie
-
Regelmäßige Befundberichte, Fotodokumentation und Prüfung der Indikation zur Weiterverordnung
- Überwachung der Kompressionstherapie und Anpassung der Bestrumpfung

Bei therapierefraktärem Lymphödem:
-
Weiterleitung an den lymphologisch versierten Arzt
- Prüfung der Behandlungsabläufe der MLD
- Prüfung der Kompressionstherapie und der Bestrumpfung
- Rücksprache mit Therapeuten und behandelndem Gynäkologen
- Optimierung der Therapieabläufe

Stufe 3: Chronisches Lymphödem, bzw. keine Besserung trotz optimaler ambulanter Therapie
-
Weiterbehandlung in der Tagesklinik der Abteilung für Geriatrie (Krhs. Erkelenz)
- Nach Stabilisierung weitere ambulante Therapie
- Ggf. Einleitung einer Kurbehandlung in einer spezialisierten Einrichtung


Probleme in der Behandlung von Patientinnen mit Lymphödem

- Rechtzeitiges Erkennen von Ödemen durch den betreuenden Gynäkologen
- Qualität der physiotherapeutischen Behandlung differiert
- Bestrumpfung wird nicht verordnet oder die Qualität ist nicht ausreichend
- Mögliche Regressforderungen bei nicht korrekt dokumentiertem Verlauf
- Nicht zuletzt: Langer Leidensweg der Patientinnen und eventuelle Spätfolgen

Zielsetzung

- Schaffung von Versorgungsstrukturen im Kreis Heinsberg, die die Behandlung von Physiotherapeuten und Ärzten besser aufeinander abstimmt
- Vernetzung von stationären und ambulanten Behandlungslinien
- Optimierung der Versorgung durch Physiotherapeuten und Ärzte

Bisherige Maßnahmen

- Frühe postoperative MLD in den Krankenhäusern in Erkelenz und Heinsberg zur Prophylaxe eines später auftretenden Ödems
- Unmittelbare Dokumentation in einem Basisbogen und Weiterleitung der Pat. an ambulant tätige Therapeuten
- Fortbildung der Therapeuten durch Refresher-Kurse (z.B. korrekte Wickeltechnik)
- Eine Therapeutenliste weist die Therapeuten aus, die sich auf die MLD spezialisiert haben
- Den Therapeuten wird ein einheitlicher Verlaufsbogen zur Verfügung gestellt.
- Als lymphologisch versierter Arzt steht Dr. Legewie den gyn. Kollegen bei Problemfällen zur Verfügung
- Für komplizierte Fälle steht die Tagesklinik der Geriatrischen Klinik des Hermann-Josef-Krhs, Erkelenz, unter der Leitung von Dr. Richter als ebenfalls lymphologisch versierten Arzt, zur Verfügung

Instrumente

- Netzwerkkoordinator: Prüfung der Qualität, Förderung der Einbindung der verschiedenen Beteiligten
- Stufenschema: Steht allen Beteiligten zur schnellen Orientierung zur Verfügung
- Therapeutenliste: Weist die spezialisierten Lymphtherapeuten aus
- Sanitätshausliste: Weist versierte Strumpfversorgung aus
- Basis- und Verlaufsbogen: Erleichtern die Validierung des Therapieerfolges und die Kommunikation zwischen Therapeuten und verordnenden Ärzten
- Jährliche Treffen dienen der Optimierung der Abläufe
- Regelmäßige Fortbildungen für die Therapeuten